Donnerstag, 8. März 2012

8. März 2012: Ode an die Frauen

Sie ist unvorstellbar: Eine Welt ohne Frauen! Frauen sind das Salz der Suppe. Frauen sind der Sand in der Würste und das Wasser im Meer. Frauen sind einfach die Krönung der Schöpfung und man(n) möchte Gott täglich im Abendgebet danken, dass er Frauen erschaffen hat. Nur Chauvinisten lesen aus der Bibel heraus, dass die Frau quasi so ähnlich ist wie der Mann, halt nur irgendwie aus der Rippe, aber die wahren "Erkenner" bemerken diese Metapher, dieses Gleichnis und Lob preisen den genialen Einfall und die kreative Meisterleistung des Schöpfers. 
Heute ist Weltfrauentag oder wie er korrekt heißt Internationaler Frauentag.



Das soll es für heute mal mit dem Satirischen Ansatz zum Thema gewesen sein, denn der Hintergrund ist nicht eine Lobhudelei für Frauen an sich, sondern ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Menschen und deren Zusammenleben.
Wikipedia sagt zur Definition folgendes: "Der Internationaler Frauentag oder kurz Weltfrauentag genannte Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen."


Wenn nicht im Laufe der Jahrtausende die Menschen auf die Straßen gegangen wäre, um Rechte für sich einzufordern, die Gleichheit und Gerechtigkeit beinhalteten, wäre die Menschheit heute immer noch ein Haufen Primaten, wobei die Primaten bessere Manieren haben.


Doch was können wir eigentlich wirklich daraus lernen für uns und das Zusammenleben mit anderen Menschen? Abstrahiert und auf das wesentliche zusammengestückelt heißt es doch eigentlich: Wenn dir was nicht passt, dann mach den Mund auf. Setz dich mit der Situation und der Beteiligten auseinander. Und glaub an dich und das Zusammenleben.


Und deshalb werden hier keine Witze über Frauen, Männer, Kinder, Tiere, Blumen oder was auch immer noch in dieser Liste fehlt, gemacht!
Zu mindestens heute nicht! 


Bild: Von mir gemalt

Mittwoch, 29. Februar 2012

Folge 14: Das maskuline Kreuz mit der Fastenzeit

Wussten Sie eigentlich, dass wir in einer ganz besonderen Zeit sind? Eine Zeit, in der sich in erster Linie Frauen an die guten Vorsätze von Silvester erinnern und merken, dass sie nicht einen einzigen Vorsatz gehalten haben. Und weil das so ist und weil gerade zufällig der Fasching zu Ende gegangen ist, wo es eh mehr als unzüchtig und viel zu sündig zuging, ist es die beste Gelegenheit einfach mal inne zu halten, Buße zu tun und mit dem „Autofasten“, also mit dem Verzicht auf Annehmlichkeiten, zu beginnen. Und genau das tun die Frauen auch dann. Zu Beginn mit vollem Elan wird Gemüse geschält und verkocht, wird Wasser zum Lieblingsgetränk deklariert, aber der Elan schwindet – und zwar schnell. Die Laune wird mieser und dann schauen sie ihren Männern jedes Wurstbrot eifersüchtig in den Mund, kommentieren jeden Gang zum Bierholen mit einem erniedrigenden Kopfschütteln, das Mann sagen soll: „Du bist sooooo schlecht!“ Und irgendwie fängt Mann dann an, sich tatsächlich schlecht zu fühlen. Nicht aus diesem Grund, sondern aus Liebe zu der Partnerin und mit aller Gültigkeit in der Stimme sagt er dann: „Schatz, ich unterstütze dich in der schweren Zeit der Enthaltsamkeit nicht nur moralisch, sondern verzichte, so wie du!“ Waren es im Christentum die gebotene Enthaltung von Fleischspeisen und Tanzveranstaltungen, sind es nun Annehmlichkeiten, die man entsagen muss. Als Mann ist das ja leicht, denn vieles tun wir ja nicht, weil es uns so viel Spaß macht, sondern weil wir gezwungen sind. Alkohol trinken zum Beispiel. Kein Mann will einen Bierbauch, aber trotzdem trinkt man Bier. Da ist es doch nur logisch, dass es andere Dinge geben muss, die Mann zum Trinken von kalorienreichen Dickmachern zwingen. Antwort: Der weibliche Gruppenzwang! Ein Likörchen hier, ein Spritzino da, ein Sektchen zur Feier des Tages, ein winziges Schlückchen für den Kreislauf. Das ganze garniert mit einen Augenaufschlag in Richtung Mann: „Kannst du mal die Flasche öffnen?! (Du starker Held, ohne den nix wäre mit dem kühlen, quasi heilenden Nass)“ Und schon ist Mann gebauchpinselt und dem Zwang erlegen, diesen Sieg gegen den Flaschenkorken zusammen mit den Initiatorinnen zu feiern. Die Sünde, das zeigt dieses Beispiel und hat auch das Christentum schnell erkannt, war und ist die Frau. Und die Sünde ist eine Annehmlichkeit, stimmt´s? Fragt sich jetzt nur, warum die körperliche Liebe, ja, ich meine Sex, nie erwähnt wird, bei den Dingen, die zu den Annehmlichkeiten zählen. Ach ja, ich vergaß: Der Selbsterhaltungstrieb und der genetische Zwang zur Fortpflanzung. Zu diesem Zwecke selbstredend ohne Kondom, sonst funktioniert es ja nicht.
Bild: Stefan Bayer/pixelio.de

Freitag, 17. Februar 2012

17. Februar 2012: Mister X stürzt den Bundespräsidenten

Jetzt ist es also tatsächlich passiert, der Wulff hat hin geschmissen. Vermutlich hatte er einfach gar keine Chance mehr überhaupt irgendetwas seriöses darzustellen. Somit ist der Rücktritt auf jeden Fall richtig und konsequent. Doch für mich stellt sich die Frage, ob der Rücktritt richtig ist oder nicht gar nicht. Für mich stellt sich die Frage: Wem hat der Christian Wulff eigentlich ans Schienbein getreten? Welcher Mister X hat so gute Kontakte zu den Medien? Und welche Vorteile haben Mister X und die Medien, wenn Wulff nun von der politischen Bühne abtritt? Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass jeder höhere Politiker einen Vorteil aus seinem Amt zieht. Seien es nur kleine Aufmerksamkeiten einer Einladung, kleine Geschenke oder Zuwendungen. Die Politik ist doch auch nichts anderes wie das viel gelobte Netzwerken, was in der Wirtschaft gang und gebe ist: "Machst du was für mich, dann helfe ich dir beim nächsten Mal!"
Also nochmal: Wer ist Mister X, der einen Vorteil durch den Rücktritt vom Bundespräsidenten hat? Kandidaten scheint es genug zu geben. Als erstes fällt mir Vorgänger Horst Köhler (Der Wulff ist auch nicht besser als ich!) ein, ist aber eher unwahrscheinlich.
Der zweite Kandidat für die Nachfolge Wulffs ist bekannt für zielstrebiges handeln. Sei es beim Rütteln am Tor des Bundeskanzelamts oder bei der konsequenten Verleumdung von gefärbten Haaren (ich betone, dass dies ausschließlich eine faktische Betrachtung ist und es keine Konnotation enthält). Durch den Umstand, dass nun die Frau von Gerhard Schröder politisch an ihm vorbeizieht und er "nun" bei einer kleinen, russischen Gas-Firma sein Geld verdient, aber sonst nicht präsent ist, wird den ehemaligen Macht-Menschen ordentlich jucken. Sein Interesse am höchsten Amt des Landes steig exponentiell, als er von dem großen Auto mit vier Kreisen hörte, welches Wulff vor die Tür gestellt wurde. Seine Wahl steht außer Frage, denn der kleine Oskar und der langsame Rudolf bewerben sich gleichzeitig als First Lady - undenkbar!
Als drittes kommt Ursula Gertrud von der Leyen (geb. Albrecht) in Frage. Von 2005 bis 2009 war sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, danach übernahm sie das Bundesministerium Arbeit und Soziales bis heute. Wäre da nicht das Amt der Bundespräsidentin nach knapp drei Jahren der nächste Karriereschritt, der Frau, die alles kann? Doch Mister bzw. Misses X ist sie nicht, denn sie ist so realistisch, dass sie weiß, dass Angela Merkel keine anderen Super-Frauen neben ihr duldet und somit eine Wahl nicht realistisch ist.
Wer ist Mister X? Es ist so offensichtlich, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht! Mister X ist Hape Kerkeling! Warum? Bei seiner Absage bei Wetten Dass... betonte er immer wieder, dass er reisen will, dabei gefilmt werden möchte und uneingeschränkt das machen kann, wozu er Lust hat. Dies trifft alles für das Amt des Bundespräsidenten zu. Mister X ist entlarvt und wir freuen uns drauf!
Bild: Fotomontage!

Donnerstag, 16. Februar 2012

16. Februar 2012: Daumenkapsel geprellt - Richtig tapen

In vielen Sportarten ist der Daumen ein verletzungsanfälliger Teil. Bei Ballsportarten wie Basketball oder Handball kommt es daher häufig zu Prellungen des Daumens oder auch zu Überstreckungen. Beides hat meist zur Folge, dass die Kapsel des Daumens verletzt wird, was nicht nur beim Sport selbst, sondern auch im Alltag sehr schmerzhaft ist. Meistens kann man die gesamte Hand nur noch eingeschränkt benutzen, da zum Beispiel das einfache greifen eines vollen Glases schon Schmerzen verursacht.
Die Heilung, besonders bei Kapselverletzungen, braucht Zeit. Man kann die Zeit zur Verheilung etwas beschleunigen, in dem man die verletzte Kapsel ruhig stellt, was beim Daumengelenk nicht ganz einfach, aber möglich ist. Je ruhiger das Gelenk, je schneller die Heilung. Aus diesem Grund möchte ich euch heute anhand von Bildern/Fotos erklären, wie ihr das Daumengelenk optimal taped und damit ruhig stellen kann. Ich bin kein Physiotherapeut oder ähnliches, sondern habe mir das richtige Tapen während meiner aktiven Leistungssportzeit autodidaktisch beigebracht, weil ich es gebraucht habe.


Du braucht eine Rolle Tape (ich verwende Sporttape mit einer Breite von 4 cm, was ich aber in zwei nahezu gleich breite Teile teile) und trockene und fettfreie Hände. 


Bevor wir beginnen noch ein paar wichtige Hinweise: 
- Das Tape nie so kräftig anziehen, dass die Blutzufuhr abgeschnürt wird.
- Das Tape immer mit Druck anpressen.
- Das Tape solle nie verdreht sein oder Falten werfen, denn das verursacht Druckstellen und das tut auf die Dauer weh.
- Wer stark behaart ist, rate ich sich vor dem Tapen nass zu rasieren. Erstens hält das Tape dann besser und zweitens tut das Abnehmen dann auch nicht mehr so weh.
- Der Tapeverband sollte regelmäßig erneuert werden. Die Stabilität lässt nach einiger Zeit einfach nach und die Haut freut sich auch über etwas Luft.


Und los geht´s!


1. Zu Beginn müssen wir sogenannte Zug-Anker tapen. Hintergrund: Wenn man durch Tapen Stabilität erzeugen will, d. h. Bewegungen einschränken will, muss manchmal  ein Tapestreifen eine Stütz, Halte- und Zug-Funktion übernehmen. Die Haut ist nie 100% fettfrei und deshalb würde sich das Tape dabei einfach nicht halten. Dies wird durch diesen Anker verhindert, weil Tape auf Tape einfach besser hält.


Hier seht ihr den Zug-Anker am mittleren Daumengelenk.


2. Als zweites kommt der Gegenzug-Anker am Handgelenk.
Tipp: Beim setzen dieses Tapestreifens eine Faust machen, denn dann ist es auf jeden Fall nicht zu fest, bei offener Hand.


3. Nun bauen wir den ersten Zug auf. Mit einem längs Tapestreifen wird der Daumen in die natürliche Position einer geöffneten Hand gebracht.
4.  Mit einem zweiten Streifen verstärke ich den Zug auf den Daumen. Im Bild sieht man, dass der Zug komplett über das Daumengrundgelenk verläuft.
5. Nun tape ich eine Verstärkung. Diese verläuft kreuzweise über die Daumenkapsel. Ich beginne am Handgelenk-Anker tape schräg auf die rechte Seite des Daumens, umrunde diesen und dann kreuzweise zurück zum Anker.
6a. Nun das ganze andersrum: Diesmal tape ich am Handgelenk-Anker beginnend links am Daumen vorbei und auf der rechten Seite zurück Anker.
6b: Hier im Bild nochmal der Verlauf des letzten Tapestreifens, der wieder das Grundgelenk/Kapsel des Daumens durch Kreuzung stützt.

7. Wieder wird kreuzweise über das Grundgelenk getaped. Dies geschieht zur Erhöhung der Haltbarkeit und Festigkeit.
8. Damit sich das Tape nicht bei Bewegung der Hand und Daumen "aufrollt", sichere ich die Vertapung durch Umwicklung des Mittelgelenkes mit einen Streifen (Achtung: Nicht zu fest ziehen!).
9. Als letztes noch eine Verklebung am Handgelenk-Anker, um auch da das Ablösen und Aufrollen zu verhinden.

Fertig!








Das Daumengrundgelenk ist nun in seiner Bewegung eingeschränkt, die Hand lässt sich aber noch im normalen Alltag wunderbar benutzen. Nun braucht man nur noch die Zeit abwarten bis die Prellung abheilt. Leider sind Kapselverletzungen immer eine lang- bis längerwierige Geschichte und damit für den Sportler eine durchaus ärgerliche und schmerzhafte Verletzung.

Die letzten drei Bilder/Fotos zeigen euch das Endprodukt der Bemühungen:
Von Oben
Von der Handfläche


Vom Handrücken
Ich wünsche euch zwar nicht die Verletzung, aber trotzdem viel Erfolg beim Nach-Tapen, wenn es nötig sein sollte. Für das Selbertapen braucht man etwas Übung. Einfacher ist es, wenn man jemanden bitten kann das Tapen zu übernehmen.

Montag, 13. Februar 2012

13. Februar 2012: Nachruf: Musik, die tödliche Branche

Alle weg! Jimi Hendrix, Frank Sinatra, Dean Martin, Roy Orbison, Janis Joplin oder auch Rex Gildo. Ja, auch das dicke Etwas, was sich früher Axel Rose nannte, ist irgendwie nicht mehr existent. Der Godfather of Soul, James Brown, ist schon ewig nicht mehr unter uns. Das Dilemma mit dem King of Pop, Michael Jackson, ist uns allen noch in den Gedanken. Und natürlich Kurt Cobain! Unvergessen, aber eben von der Branche in den Tod getrieben (okay, okay, ein paar Drogen und eine Schrotflinte waren dort auch im Spiel). Seit Samstagnacht mitteleuropäischer Zeit ist nun auch Whitney Houston (ist korrekt geschrieben, die Dame hieß nie "Husten" mit Nachnamen) von uns gegangen. Ertrunken in der Badewanne eines Nobelhotels. Warum und weshalb diese hübsche Frau mit der Zauberstimme und dem "sympatischen" Ehemann mit 48 Jahren genau von uns ging, ist noch nicht geklärt. Doch eins scheint jetzt schon klar: Die Medien solidarisieren sich mit der Musikbranche und ziehen das allzeit Monster Drogen an die Oberfläche, um von der Schuld der Musik an sich abzulenken.


Doch hinter vorgehaltener Hand ist klar: Wer schnell das Zeitliche segnen will, die Erde flux zu verlassen und sicher keinen natürlichen Tod sterben mag, der engagiert sich in der Musikbranche. Aus diesem Grund sind Menschenschutzorganisationen bereits aufmerksam geworden und fordern die Musikbranche endlich auf den Index zu setzen. Verbraucherschützer weltweit verlangen von der Politik eine Lösung, um die mörderischen Machenschaften und subversive Selbstzerstörung der Selbstdarsteller auszusetzen. Menschenrechtler Nummer eins aus dem Weltdorf "Möschenfeld" fordert sogar: "Schluss mit Musik aller Art!" Die Folgen und Auswirkungen scheinen dramatisch: Der erste Radiosender in Bayern hat schon reagiert. B5akuell (www.br.de/radio/b5-aktuell/index.html) spielt keine Musik mehr und verzichtet auch in der "Kultur - fünf vor halb" ganz auf musikalische Untermalung und Thematisierung.
Der Bürgermeister von Kleinkarolinenfeld und bekennender Fan von Helene Fischer bringt er es mit einer Träne im Auge auf den Punkt: "Ich habe Angst, große Angst, um Dieter Bohlen!"
Bild: s.media/pixelio.de