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Sonntag, 5. April 2020

5. April 2020: Corona Virus - Die Wahrheit über die Welt

Ich wusste es ja schon immer: Die Menschheit wird irgendwann aussterben! Aber seit der Corona Pandemie bin ich mir sicher, dass das schon bald der Fall ist. Nicht wegen dem Virus, nein, wegen der Dummheit der Menschen. Aktuell herrscht bei uns in Deutschland Ausgangsbeschränkung. So weit, so langweilig. Und es herrscht Kontaktverbot. Zur Erinnerung, das bedeutet, dass man mindestens ein Meter fünfzig Abstand zum nächsten Menschen halten sollte. Aus diesem Grund werden die Kassenbereiche im Supermarkt abgeriegelt mit nur einem Zugang und eine nette Dame weist die wartenden Einkaufenden ein. Das finden bestimmt alle gut, die die da auf 30 Zentimeter hinter der Absperrung gestapelt warten. Sag mal, seid ihr doof? Das sind bestimmt Leute, die zu Hause Desinfektionsmittel, welches sie vorher beim Krankenbesuch bei Oma geklaut haben, auch gurgeln — sicher ist sicher.
Aber in dieser Zeit entdeckt Deutschland das Spazieren gehen, Joggen und Fahrradfahrern ganz neu für sich. Ist ja auch klar, Fußball läuft nicht, Muttis Yoga-Strick-Kurs fällt auch aus, was soll man mit der ganzen Zeit auch machen. Hier draußen in der Natur gibt es zwei Arten von Menschen: schön blöde und dumm. Die schön blöden halten sich an die Regeln und laufen ganz rechts auf den Fußwegen wie an einer Perlenkette aufgezogen, stundenlang in eine Richtung und passen den Moment der absoluten Einsamkeit ab, um umzudrehen, damit man ja keinem zu nah kommt. Die anderen laufen demonstrativ links, weichen nicht aus und schauen die Blöden noch aggro an, wenn man kopfschüttelnd einen weiten Bogen um den Corona-Anarchristen macht. Auch gerne wird man von hinten fast in den Graben geschupst, wenn ein Radler oder Jogger dich überholt. Sie haben es ja eilig, sie machen Corona-Parties. Schön nah zusammen stehen, um sich zu infizieren, denn ich 14 Tagen bin ich dann immun. Sag mal, wer hat euch eigentlich ins Hirn geschissen? Euch als dumm zu bezeichnen, ist das freundlichste, was mir einfällt.
Doch ich möchte meine aktuellen Gedanken nicht negativ schließen, sondern euch von meiner Art die Corona Zeit, sinnvoll und wissenschaftlich zu nutzen, erzählen. Ausgangslage: auf meinem Deo steht, dass es 48 Stunden wirksam ist. Ich nehme an, dass gilt nur, wenn man es nicht erneuert oder versehentlich abwäscht. Somit kann die Wissenschaft sein Werk verrichten. Das Ergebnis ist eindeutig: 48 Stunden hält es tatsächlich durch! Nach 72 Stunden war Arm heben nicht mehr möglich. Ich suche weiter Probanden, um die Testreihe auszuweiten und meine Ergebnisse bald publizieren zu können. Also bitte meldet euch, noch bevor die Menschheit ausstirbt.

Foto: Marc Tollas  / pixelio.de

Freitag, 28. April 2017

27. April 2017: München, die sicherste Stadt Deutschland/der Welt


Wussten Sie eigentlich, dass ich seit neustem in München wohne. Schee is do. Mia san mia. FC Bayern, 1860 München, Biergärten, das Hofbräuhaus und natürlich der Ozapft-Ude oder der Neue, der Reiter, der das mit dem Zapfhahn noch lange üben darf. Hier gibt es so viele unantastbare Dinosaurier, die man gut finden muss, dass jeder Preusse wirklich durcheinander kommen kann. Aber, das schaffen wir.

Heute wurde mir von der Tagesschau erklärt, dass Berlin die kriminellste Stadt in Deutschland ist und München, mein München, die sicherste. Geil! Alles richtig gemacht. Das verdrängt sanft den Gedanken und die Erinnerung, dass ich noch keine Woche hier wohnt und ich ein Fahrrad weniger zu meines Besitztümern zählen durfte.
Unmut von gebürtigen Münchnern schlägt mir entgegen: Fahrräder werden überall geklaut, beschwere dich, nicht du Unwürdiger, du Ketzer, du Schlechtmacher, oder wie es die Bayern sagen: Grattler. Völlige Ungläubigkeit macht sich breit, denn ich hatte doch nicht mal den Würstchen-Uli beleidigt, der als aufrechter Bürger den besten Fußballverein der Welt und Triple Gewinner 2017 anführt. Eigentlich wollte ich nur mein Fahrrad wieder, und ein bisschen Profil von meinen Sohlen, die ich ablief, weil ich den gesamten Ort nach meinem Bike abgelaufen bin. Der ortsansässige Lauftreff hat mich schon als seinen Vorsitzenden auserkoren. Ich habe übrigens noch nicht zugesagt. Wieso auch, es wäre einfach Betrug, ich würde diese schöne Stadt noch krimineller machen, ich wäre unwürdig!

Apropos: In meinem, Achtung Jugendwort, Block werden für ein offenes Fahrradhäuschen für ein Stellplatz drei Euro Miete im Monat fällig! Das halte ich zwar für kreativ, aber gleichzeitig auch für ein Verbrechen, ein schlimmes Verbrechen.

Foto: Stephan Bratek / pixelio.de

Montag, 3. September 2012

3. September 2012: "Ich HABE Husten", sagt Googelt!

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man sich einfach einfach von allem Trennen kann? Trennen liegt voll im Trend. Die vergleichbare Übereinstimmung liegt immerhin bei Faktor vier. Sind die Blumen verwelkt, trennen wir uns einfach. Den Müll, politisch korrekt und energiebilanzierend Unsinn, trennen wir. Beziehungen trennen wir; Nähte werden getrennt, Freunde weg und getrennt. Trennen ist in Zeiten, wie diesen, einfach einfach einfach. Aber was machen denn diese Zeiten aus? Ist es die Schnelllebigkeit des socialmedia-dominierenden Kommunikationsverhaltens oder doch nur die Unzufriedenheit des allgemeinen Zustandes, die es der Weltbevölkerung so einfach macht sich zu trennen? Welchen Kassenarzt hat man eigentlich ins Gehirn geschissen, um eine Honoraranhebung von 11% von den Krankenkassen zu fordern? Antwort: Keinem! Denn eigentlich geht es nur um die Trennung von so unliebsamen Dingen. Nervige Nebenschauplätze, die einfach nur Ärger und Mühe machen. Bemühen und anstrengen ist uncool! Dann ist es doch einfach einfach den Preis für eine Verbindung so hoch anzusetzen, dann wird sich eben getrennt. Einvernehmlich und alle sind glücklich. Und dann kann man sich einfach hinstellen und sagen: Also ICH wollte ja gar nicht, aber der andere hat sich ja….! Ergebnis: Trennen. Genauso funktioniert das in Beziehungen, bei Freundschaften und bei verwelkten Blumen. „Ich wollte Sie ja behalten, aber die/der/das hat sich entschieden hässlich zu sein.“ Resultat: Trennen!. Ein Skandal! Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Aber man selbst kann ja einfach nichts dafür. Schuld sind wiedermal alle anderen. Kehren vor der eigenen Haustür ist einfach kein normalmenschliches Verhalten mehr. Lieber postet man, dass man aufgrund von Trennung jemanden zu kehren benötigt. Und die Schlange der Wartenden wächst stündlich, denn alle glauben, jetzt wo wir alles trennen, wird alles gut und schon sind wir wieder enttrennt. Und alle glauben: Jetzt wird alles besser und wir sind wieder glücklich! Ein Irrglaube; eine verletzte Ambivalenz und falschen Vorstellungen von dem eigenen Sein. Wenn man Käse denkt, wird auch die schönste Rose nach Käse riechen. Aber das ist die Schuld der Rose. Genauso wie der Kassenpatient einfach den Fehler begeht auch tatsächlich mal krank zu sein und seine Krankheit googelt. Wenn die Rose googeln könnte, dann würde sie es tun. Bestätigung findet man immer. Fragt sich nur von wem! Fragt sich nur, aus welchem Grund diese Bestätigungen erfolgen. Schon mal drüber nachgedacht? „Die Welt hat sich weiterbewegt. Lange Tage und angenehme Nächte“ (Freies Zitat aus „Der dunkle Turm“, Stephen King!).

PS: Die Ärzte brechen die Verhandlungen mit den Kassen ab. Google veröffentlicht zeitgleich den Dienst „Self-Health“, welcher mit Hilfe einer Spezial-Lasermaus-Perforationstechnik und automatischen Gesundheitzustandspostings die Trennung von Krankheit und Mensch beschleunigt. Die Welt ist gerettet.
Bild: Jerzy/pixelio.de

Dienstag, 3. April 2012

3. April 2012: Der liebe Gott "Gauck"elt uns was vor.

Puh, da macht man mal etwas Pause und irgendwie dreht sich die Welt trotzdem weiter: Wer es nicht mitbekommen hat, wir haben einen neuen Bundespräsidenten. Es ist irgendwie, entgegen aller Prognosen, doch nicht Hape Kerkeling geworden. Es ist der Joachim Gauck mit seinen zarten 72 Lenzen. Herr Gauck wurde uns schon  zur Wulff-Wahl vorgegaukelt. Dort noch nicht gekannt, hat er nun den C-Promi-Status bei der jetzigen Wahl ohne wirklichen Kandidaten. Irgendwie, wie ein aufgewärmter Priester und Menschenrechtler aus der Ex-DDR. Böse Stimmen behaupten ja, dass im ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat nur sein Fähnchen in den Wind gehalten hat und gar kein Revoluzer war. Aber das müssen wirklich böse Stimmen sein, denn die deutsche Politik und die deutschen Vorzeigepolitiker glänzen ja seit Jahren mit ihrer bestechenden Ehrlichkeit und die Fähigkeit dem deutschen Volk zu dienen. Und um diese Aussage zu unterstreichen ist der Frühling in Deutschland eingezogen.
Die Sonne scheint und lässt das Leben und die Gemüter strahlen. Auch hier wird gegaukelt und zwar vom lieben Gott und Petrus gleichzeitig. Das ist jetzt ausnahmsweise keine Rückwärtiger Fingerzeig zu dem predigenden Bundespräsidenten mit ostdeutscher Historie. Wirklich! Ehrlich, reiner Zufall.
Ich halte es mit Kafka und sage: Ich klage nicht, ich klage nicht!
Bild: Gerd Altmann/Carlsberg1988  / pixelio.de

Donnerstag, 8. März 2012

8. März 2012: Ode an die Frauen

Sie ist unvorstellbar: Eine Welt ohne Frauen! Frauen sind das Salz der Suppe. Frauen sind der Sand in der Würste und das Wasser im Meer. Frauen sind einfach die Krönung der Schöpfung und man(n) möchte Gott täglich im Abendgebet danken, dass er Frauen erschaffen hat. Nur Chauvinisten lesen aus der Bibel heraus, dass die Frau quasi so ähnlich ist wie der Mann, halt nur irgendwie aus der Rippe, aber die wahren "Erkenner" bemerken diese Metapher, dieses Gleichnis und Lob preisen den genialen Einfall und die kreative Meisterleistung des Schöpfers. 
Heute ist Weltfrauentag oder wie er korrekt heißt Internationaler Frauentag.



Das soll es für heute mal mit dem Satirischen Ansatz zum Thema gewesen sein, denn der Hintergrund ist nicht eine Lobhudelei für Frauen an sich, sondern ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Menschen und deren Zusammenleben.
Wikipedia sagt zur Definition folgendes: "Der Internationaler Frauentag oder kurz Weltfrauentag genannte Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen."


Wenn nicht im Laufe der Jahrtausende die Menschen auf die Straßen gegangen wäre, um Rechte für sich einzufordern, die Gleichheit und Gerechtigkeit beinhalteten, wäre die Menschheit heute immer noch ein Haufen Primaten, wobei die Primaten bessere Manieren haben.


Doch was können wir eigentlich wirklich daraus lernen für uns und das Zusammenleben mit anderen Menschen? Abstrahiert und auf das wesentliche zusammengestückelt heißt es doch eigentlich: Wenn dir was nicht passt, dann mach den Mund auf. Setz dich mit der Situation und der Beteiligten auseinander. Und glaub an dich und das Zusammenleben.


Und deshalb werden hier keine Witze über Frauen, Männer, Kinder, Tiere, Blumen oder was auch immer noch in dieser Liste fehlt, gemacht!
Zu mindestens heute nicht! 


Bild: Von mir gemalt

Freitag, 17. Februar 2012

17. Februar 2012: Mister X stürzt den Bundespräsidenten

Jetzt ist es also tatsächlich passiert, der Wulff hat hin geschmissen. Vermutlich hatte er einfach gar keine Chance mehr überhaupt irgendetwas seriöses darzustellen. Somit ist der Rücktritt auf jeden Fall richtig und konsequent. Doch für mich stellt sich die Frage, ob der Rücktritt richtig ist oder nicht gar nicht. Für mich stellt sich die Frage: Wem hat der Christian Wulff eigentlich ans Schienbein getreten? Welcher Mister X hat so gute Kontakte zu den Medien? Und welche Vorteile haben Mister X und die Medien, wenn Wulff nun von der politischen Bühne abtritt? Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass jeder höhere Politiker einen Vorteil aus seinem Amt zieht. Seien es nur kleine Aufmerksamkeiten einer Einladung, kleine Geschenke oder Zuwendungen. Die Politik ist doch auch nichts anderes wie das viel gelobte Netzwerken, was in der Wirtschaft gang und gebe ist: "Machst du was für mich, dann helfe ich dir beim nächsten Mal!"
Also nochmal: Wer ist Mister X, der einen Vorteil durch den Rücktritt vom Bundespräsidenten hat? Kandidaten scheint es genug zu geben. Als erstes fällt mir Vorgänger Horst Köhler (Der Wulff ist auch nicht besser als ich!) ein, ist aber eher unwahrscheinlich.
Der zweite Kandidat für die Nachfolge Wulffs ist bekannt für zielstrebiges handeln. Sei es beim Rütteln am Tor des Bundeskanzelamts oder bei der konsequenten Verleumdung von gefärbten Haaren (ich betone, dass dies ausschließlich eine faktische Betrachtung ist und es keine Konnotation enthält). Durch den Umstand, dass nun die Frau von Gerhard Schröder politisch an ihm vorbeizieht und er "nun" bei einer kleinen, russischen Gas-Firma sein Geld verdient, aber sonst nicht präsent ist, wird den ehemaligen Macht-Menschen ordentlich jucken. Sein Interesse am höchsten Amt des Landes steig exponentiell, als er von dem großen Auto mit vier Kreisen hörte, welches Wulff vor die Tür gestellt wurde. Seine Wahl steht außer Frage, denn der kleine Oskar und der langsame Rudolf bewerben sich gleichzeitig als First Lady - undenkbar!
Als drittes kommt Ursula Gertrud von der Leyen (geb. Albrecht) in Frage. Von 2005 bis 2009 war sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, danach übernahm sie das Bundesministerium Arbeit und Soziales bis heute. Wäre da nicht das Amt der Bundespräsidentin nach knapp drei Jahren der nächste Karriereschritt, der Frau, die alles kann? Doch Mister bzw. Misses X ist sie nicht, denn sie ist so realistisch, dass sie weiß, dass Angela Merkel keine anderen Super-Frauen neben ihr duldet und somit eine Wahl nicht realistisch ist.
Wer ist Mister X? Es ist so offensichtlich, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht! Mister X ist Hape Kerkeling! Warum? Bei seiner Absage bei Wetten Dass... betonte er immer wieder, dass er reisen will, dabei gefilmt werden möchte und uneingeschränkt das machen kann, wozu er Lust hat. Dies trifft alles für das Amt des Bundespräsidenten zu. Mister X ist entlarvt und wir freuen uns drauf!
Bild: Fotomontage!

Montag, 13. Februar 2012

13. Februar 2012: Nachruf: Musik, die tödliche Branche

Alle weg! Jimi Hendrix, Frank Sinatra, Dean Martin, Roy Orbison, Janis Joplin oder auch Rex Gildo. Ja, auch das dicke Etwas, was sich früher Axel Rose nannte, ist irgendwie nicht mehr existent. Der Godfather of Soul, James Brown, ist schon ewig nicht mehr unter uns. Das Dilemma mit dem King of Pop, Michael Jackson, ist uns allen noch in den Gedanken. Und natürlich Kurt Cobain! Unvergessen, aber eben von der Branche in den Tod getrieben (okay, okay, ein paar Drogen und eine Schrotflinte waren dort auch im Spiel). Seit Samstagnacht mitteleuropäischer Zeit ist nun auch Whitney Houston (ist korrekt geschrieben, die Dame hieß nie "Husten" mit Nachnamen) von uns gegangen. Ertrunken in der Badewanne eines Nobelhotels. Warum und weshalb diese hübsche Frau mit der Zauberstimme und dem "sympatischen" Ehemann mit 48 Jahren genau von uns ging, ist noch nicht geklärt. Doch eins scheint jetzt schon klar: Die Medien solidarisieren sich mit der Musikbranche und ziehen das allzeit Monster Drogen an die Oberfläche, um von der Schuld der Musik an sich abzulenken.


Doch hinter vorgehaltener Hand ist klar: Wer schnell das Zeitliche segnen will, die Erde flux zu verlassen und sicher keinen natürlichen Tod sterben mag, der engagiert sich in der Musikbranche. Aus diesem Grund sind Menschenschutzorganisationen bereits aufmerksam geworden und fordern die Musikbranche endlich auf den Index zu setzen. Verbraucherschützer weltweit verlangen von der Politik eine Lösung, um die mörderischen Machenschaften und subversive Selbstzerstörung der Selbstdarsteller auszusetzen. Menschenrechtler Nummer eins aus dem Weltdorf "Möschenfeld" fordert sogar: "Schluss mit Musik aller Art!" Die Folgen und Auswirkungen scheinen dramatisch: Der erste Radiosender in Bayern hat schon reagiert. B5akuell (www.br.de/radio/b5-aktuell/index.html) spielt keine Musik mehr und verzichtet auch in der "Kultur - fünf vor halb" ganz auf musikalische Untermalung und Thematisierung.
Der Bürgermeister von Kleinkarolinenfeld und bekennender Fan von Helene Fischer bringt er es mit einer Träne im Auge auf den Punkt: "Ich habe Angst, große Angst, um Dieter Bohlen!"
Bild: s.media/pixelio.de

Montag, 30. Januar 2012

30. Januar 2012: Die Welt geht unter! Geht das Niveau mit?

21. Dezember 2012 ist ein magisches Datum, zu mindestens für Anhänger der Maya und vieler Verschwörungs- theoretiker. Denn an diesem Tag endet der historische Kalender der Maya und damit ein eindeutiger Beweis, dass die Welt an diesem Tag unter gehen wird. Bis dahin haben wir noch etwas Zeit, um längst fällige Dinge zu tun. Wir können uns mit lang verkrachten Menschen versöhnen. Wir können jetzt die Dinge tun, die wir immer schon machen wollten, aber uns nie wirklich aufgerafft haben. Einen Marathon laufen, die Welt bereisen, die große Liebe heiraten, etc.: einfach alles, was schön ist.
Andere wiederum sehen das ganz anders: Sie lassen nun mal richtig die Sau raus, denn ab dem 22. Dezember ist ja eh alles vorbei. Bis dahin sollte alles Geld verprasst sein, sollten alles Alkohol- und Drogenvorräte konsumiert, fleischliche Liebe im Übermaß praktiziert sein (Achtung: Fortpflanzung sollte vermieden werden, hat ja eh keinen Sinn).
Zuverlässige Quellen haben nun festgestellt, dass die Maya den Weltuntergang gar nicht voraussagen wollten, es war ihnen nur unmöglich ihren Kalender fortzuführen, weil ihnen Nostradamus alle Schreibwerkzeuge geklaut hat, um endlich mal Unterstützer für seine Theorien zu haben.


Ich weiß zwar nicht, ob Loddar Matthäus zu einer der oben genannten Personen gehört, aber dass er nun sein Leben in einer Doku-Soap öffentlich macht, zeugt von großer Ironie, denn ich dachte, es steht schon alles von Loddar in Deutschlands größter Boulevard-Zeitung. Was soll denn jetzt noch kommen? Loddars verzweifelte Akquisitionsversuche vor Münchner Hauptschulen, um endlich die richtige Frau zu finden? Arbeitsamt-Bewerbertraining: Wie werde ich Bundesligatrainer (Trainer: Peter-Maria Neururer) oder Greenkeeper in der Allianz-Arena (Trainer: Greenpeace)? Informationsveranstaltungen: Wie bekommt meine zukünftige Frau einen großen Busen, ohne, dass ich zahlen muss? (Referent: Carsten Maschmeyer). Oder: Die mediale Ich-AG: Wie komme ich in die Zeitung (Referent: Kai Diekmann und Christian Wulff).


Eins steht auf jeden Fall fest, egal ob die Welt untergeht oder nicht, das Niveau ist schon ganz unten und kann trotz der Unmöglichkeit der Begrifflichkeit doch noch weiter sinken.
Bild: Rita Thielen/pixelio.de

Freitag, 20. Januar 2012

20. Januar 2012: Die CDU stirbt aus

Dramatische Ereignisse und Erkenntnisse kommen aus der deutschen Politik. Die CDU stirbt aus! Bis 2019 sollen laut parteieigenen Marktforschungen ca. 100.000 Mitglieder das zeitliche segnen. Das wäre ca. 1/5 des heutigen Mitgliederbestands. Und dabei sollen die Statistiker die sogenannte Heesters-Grenze schon dramatisch nach oben korrigiert haben. Doch wie kommt es zu diesem Erdrutsch? Ist es wirklich nur die Fluktuation des Lebens? Sieben Jahre hat die CDU also noch, um die Partei zu verjüngen. Der Versuch von Ministerpräsident Horsti Seehofer den alten Kumpel und Kupferstecher zu reaktivieren scheiterte daran, dass Guttenberg die falsche Rede kopiert hat und bekannt gab, nicht 2013 zu kandidieren. Schade eigentlich, dass der Beste einfach auch schon zu alt ist. Edmund Stoiber hat im hohen Alter jetzt wirklich Humor bewiesen und sich bei der Verleihung des Medienpreises der Horizont selbst auf die Schippe genommen. Dafür gibt es einen ordentlichen Daumen hoch.
Aber was macht die SPD? Was ist mir ihren Mitgliederzahlen? Die Alt-68ziger leben auch nicht ewig! Aus gut unterrichteten Kreisen, sind die Vorgänge bei den Sozialen noch dramatischer: Wie bekannt wurde, hatte die SPD Joopi Heesters die Statistik-Abteilung leiten lassen. Das Ende ist ja bekannt.
Den Piraten ist das alles wurscht. Die twittern einfach weiter und zerren die Parteigeschäftsführerin fleißig in die Medien. Gut sieht sie aus, die Marina Weisband. Schlau ist sie und beliebt ist sie, wie einst der Guttenberg, nur eben ohne Haargel und abschreiben.
Die FDP hat Philipp Rösler und Dietrich Genscher. Das muss reichen! Die Grünen, kennen Sie die noch? Die haben..., die haben..., wie heißt die nochmal? Die haben die Roth. Dieser Jungbrunnen der deutschen Politik mit modernen Ansichten ist und bleibt die Zukunft der Partei seit gefühlten 100 Jahren.
Eigentlich mache ich mir keine Sorgen um die deutschen Parteien. Es wäre nur schön, wenn ihr alle zusammen in Würde altern würdet. Wir anderen tun es auch.

Dienstag, 17. Januar 2012

17. Januar 2012: Der Tod eines Döners

Nun ist es raus: Das Unwort des Jahres ist "Döner-Mord". Endlich mal ein würdiger Titelträger, denn ich habe mich bei dem Wort immer schon gefragt: Wer um Gottes Namen bringt einen Döner um und warum. Gilt das reine Verzehren eines Döners jetzt schon als Mord? Gerade weil es vorsetzlich geschieht? Bekomme ich mildernde Umstände, weil meine Serientäterschaft quasi eine Art Selbsterhaltung meines eigenen Daseins ist? Und wenn in Deutschland und in vielen Ländern der Welt so viele Döner getötet werden, warum zahlen die Mörder auch noch dafür? Ist das ein perverser Fetisch? Ist dann der Döner-Händler nicht auch eine Teilschuld zu zusprechen? Eins ist aber auf jeden Fall klar: Es gibt einen weltweiten Händlerring, die arme Döner verschleppen und an die Mordlustigen ausliefern. Und täglich werden es mehr.
Die Wahl zum Unwort ist also vollkommen gerechtfertigt, denn machen wir uns nicht vor: Hier geht es um richtigen Mord. Die türkischen Opfer werden auf Grund ihrer Herkunft mit einem Imbissgericht verglichen. Der Grieche wird in diesem Zusammenhang auch noch vollkommen falsch katalogisiert. Da kann man gleich einem Amt den Innovationspreis verleihen (Klischeehaft, aber doch irgendwie passend).
Gekürte Unwörter der vergangenen Jahre haben nicht immer das gehalten, was sie versprachen: 2010 wurde "alternativlos" gewählt. Ein Durchaus realistischer Begriff, wenn man die Notwendigkeit von Tätigkeiten wie atmen nimmt. Oder Nahrungsaufnahme, die allerdings schnell zum Verbrechen "Pizza-" oder "Sauerkraut-Mord" werden kann. Kurz nach Highnoon! Es ist Zeit zu morden!
Original Bild wurde modifiziert: Stihl024/pixelio.de

Freitag, 6. Januar 2012

6. Januar 2012: Das Leben, die Welt = Eine Castingshow

Ist ihnen schon mal aufgefallen, dass die Welt nur noch aus Castings besteht? Heute ist der Tag, wo DSDS in seine gefühlte hundertste Staffel geht. Und der Bohlen krakelt, dass nur sein Format so richtige Stars macht, mit vielen Platten und richtig viel Nummer eins Chartplatzierungen. Und dabei ist die Konkurrenz groß: Popstars mit dem unsäglichen Detlef D. Soost, das Supertalent mit der Frau mit dem tollen Namen, Motzi Mabuse. Stefan Raab suchte ja auch schon mehrfach "richtige" Sänger und fand Max Mutzke, der Mann mit nur einer Augenbraue, aber einer super Stimme. Jetzt geht nicht nur DSDS wieder an den Start, sondern gleichzeitig sucht Pro7 und ARD den Star für Baku und der Medienkonzern Prosieben/Sat1 im Formatsharing The Voice of Germany. Ein ganz neues Prinzip, was es beim Musik hören noch nie gegeben hat, denn die Jury hörte die Kandidaten nur. Ne, echt? Aber wem hilft das? Eigentlich wäre es besser andersrum, wenn die Kandidaten die Jury nicht sehen würden. Denn cool sind doch eigentlich nur Boss Hoss, und ein bisschen Ray. Dort laufen jetzt die Liveshows und hier merkt man doch schnell, dass ganz Deutschland bereits abgecastet ist und nun nicht mehr wirklich was neues auf dem Markt ist und deshalb tauchen dort dann auch gleich gescheiterte Sternchen aus anderen Sänger-Vorsingsendungen wieder auf (Daniel Lopez scheiterte schon wieder. Komisch!). Dazu kommen "erfolgreiche" Musiker aus den 90zigern, deren Karriere aus unerfindlichen Grund irgendwann nicht mehr weiter ging. Komisch, die sind irgendwie auch nicht mehr dabei. Ich habe mich ernsthaft gefragt, warum dort niemand von der Erfolgsband Tik Tak Toe aufgetaucht ist. Die konnten doch mal richtig singen und haben gleich mit ihrem wichtigsten Song, den Nagel auf den Kopf getroffen. Mit voller Bruststimme schmetterten die Fan ihnen auf Konzerten "Ich find dich Scheiße" entgegen und sollten recht behalten. Jetzt wissen wir es: Jazzy geht ins Dschungelcamp! Zusammen mit Ailton. Der kann zwar nicht singen, ist aber vielleicht auch der einzige von den YXZ-Promis, die noch nicht beim Perfekten Dinner war und/oder nicht aus einer erfolgreichen Castingshow stammt (Der ZDF-Fernsehgarten ist doch auch nur eine Castingshow mit dem Untertitel: "Deutschland sucht den Super Rentner-Zuschauer), oder wieso dürfen wir Ramona Leiß sehen?  Achja, dafür, dass ich kaum fern sehe, kenn ich mich gut aus, Stimmt´s?
Bild: Stefan Bayer  / pixelio.de

Dienstag, 3. Januar 2012

3. Januar 2012: Wann kommt der Bundespräsident zum Kaffee?

Wussten Sie eigentlich, dass wir mal einen Bundespräsidenten hatten der Horst Köhler heißt. Richtig, das ist der bürgerliche Name von Gildo Horn. Alles Vergangenheit. Was wir nun haben ist ein Wolf, ne Wulff. Eigentlich müsste er Fuchs heißen, nach der taktisch, grandiosen Leistung gerade die Bildzeitung zu verbieten etwas zu schreiben. Und das natürlich alles unter der bewussten Anmerkung, dass Pressefreiheit ein hohes Gut ist. Kann man eigentlich noch dämlicher sein? Aber was will man verlangen von einem Politiker, der Herren wie (M)arschmeyer zu seinen Kumpels zählt. Herr Marschmeyer hat seinerzeit AWD erfunden und mit seinem Schneeballsystem erheblich viele Menschen um eine Menge Geld erleichtert. Das merken die zwar erst, wenn das eigene Geld weg ist. Aber ich möchte nicht über den AWD-Mann lästern, der hat eigene Probleme: Z. B. Frau Ferris in der Bude und Kiste.
Aber zurück zu Chrissi Wulff. Das Politiker gerne mal mal Deals mit der Presse machen, scheint nicht nur eine Vermutung. Eine Hand wäscht die andere. Tolle Infos und Fotos von der neuen Freundin für die Presse, dafür bleibt mein Dreck stecken. Nun ist mal wieder eine Spitze eines Eisberges bekannt geworden und das weil sich ein Mann nicht im Griff hatte. Aber ich glaube nun ist der Ehrgeiz der Journalisten geweckt und die Zeit von Wulffi gezählt. Denn kann sich eine Bundesrepublik wirklich leisten ein Oberhaupt zu haben, der zu mindestens frag würde Methoden pflegt.
Ich frage mich, wann mich Chrissi anruft und mir verbietet meinen Blog hierzu veröffentlichen. Meine Telefonnummer steht aber im Telefonbuch. Also lieber Bundespräsident Wulff: Ruf mich an, komm vorbei. Du bekommst auch einen Kaffee, selbstredend auf meine Kosten. Du brauchst ja deine Kohle noch, um vielleicht noch den einen oder anderen Deal zu machen. Mit telefonieren hat es ja nicht geklappt.

PS: Wer wissen will, ob Wulffi noch im Amt ist, klickt hier: http://istchristianwulffnochimamt.de/